Kälte, Training und Herausforderung
Auch in diesem Jahr war das Kangeiko wieder ein besonderer Höhepunkt im Trainingskalender unseres Vereins. Das traditionelle Wintertraining stellt nicht nur hohe körperliche Anforderungen, sondern fordert vor allem mentale Stärke, Disziplin und Durchhaltevermögen.
Der Begriff Kangeiko (寒稽古) setzt sich aus den japanischen Wörtern kan (Kälte) und keiko (Training) zusammen und bezeichnet ein intensives Training in der kalten Jahreszeit. Das Kangeiko steht bis heute für das bewusste Verlassen der Komfortzone. Ziel ist es, unter erschwerten Bedingungen an Kraft, Technikund Geist zu arbeiten und dabei den eigenen Willen zu schulen.
Besonders geehrt waren wir durch die Teilnahme hochrangiger Sensei aus Japan:

Sumi Shohei, Kyoshi 8. Dan,
Ebihara Hidenori, Kyoshi 7. Dan,
Take Nobuhiro, Kyoshi 7. Dan
Morisaki Seiichiro, Kyoshi 7. Dan
Ein großes Lob gilt auch unseren Kendoka, die sich mit beeindruckendem Einsatz den anspruchsvollen Trainingseinheiten gestellt haben. Das frühe Aufstehen, die intensiven Keiko und die durchgehende Trainingsdichte wurden mit großem Kampfgeist und starkem Gemeinschaftssinn gemeistert.
Das Kangeiko bleibt damit nicht nur ein intensives Training, sondern eine wertvolle Erfahrung, die lange nachwirkt – im Dojo wie auch darüber hinaus.
Abschließend möchten wir uns herzlich beim Deutschen Kendobund (DKenB) für die hervorragende Organisation des Kangeiko bedanken. Die professionelle Durchführung und der reibungslose Ablauf haben maßgeblich zu einem erfolgreichen und inspirierenden Lehrgang beigetragen.